Die „andere Sichtweise“ der Kinder

Kein Wunder, dass unsere Kinder nicht das machen, was wir von ihnen erwarten:

Gerecht ist…

  • für ein Kleinkind: Sich das zu nehmen, was man haben möchte.
  • ein Kindergartenkind: Dem besten Freund mehr Schokoriegel zu geben, als anderen.
  • ein älteres Kind: Jedem gleich viel zu geben.
  • ein noch reiferes Kind: Demjenigen, der mehr geleistet hat, mehr zu geben.

Quelle: Egmont Ehapa Verlag: Junge Zielgruppen. Das Kompendium 2007, S. 28)

Bleibt nur noch eine Frage: Warum hat meine Entwicklung im Kleinkindalter aufgehört ;-)

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Produktinformationen in der Kinderwerbung

Kinder wollen die Welt entdecken und Neues lernen. Deshalb muss ein Produkt (und die mit ihm verbundene Werbung) folgende Fragen beantworten können:

  • Was genau bekomme ich, wenn ich das kaufe?
  • Wie sieht das aus?
  • Wie funktioniert es und was kann es?
  • Was bringt mir das persönlich?
  • Warum soll gerade ich das kaufen?

Diese Informationen werden zweifach vermittelt: einerseits durch die Gestaltung des Produktes selbst (Farben, Formen, Logos etc. stehen stellvertretend für Produkteigenschaften), andererseits durch die Darstellung des Produktes in der Werbung. Um einen größtmöglichen Effekt zu erreichen, sollten bei der werblichen Darstellung folgende Punkte beachtet werden

1. Wir ein Produkt neu eingeführt, sollten durch die Werbung sofort Assoziationen zu bereits Bekanntem (Produktfamilie, ähnliche Produkte, Erlebniswelt der Kinder etc.) geweckt werden.
2. In allen Kommunikationsmitteln sollten die gleichen Grundelemente der Gestaltung verwendet werden um eine möglichst hohe und schnelle Widererkennung zu gewährleisten.
3. Kinder wollen nicht über- aber erst recht nicht unterfordert werden.
4. Die Darstellung sollte ihr Interesse, ihre Entdeckerlust und ihr Informationsbedürfnis stillen.
5. Die Gestaltung sollte klar, einfach und einprägsam sein. Gut geeignet (auch für unterschiedliche Altersgruppen) sind Comic-Elemente (Sprechblasen) und comichafte Darstellungen.
6. Jüngere Kinder bevorzugen kurze und einprägsame Texte. Reime und Abzählverse eignen sich, weil sie sich leicht merken lassen und Teil des kindlichen Spracherwerbs sind. Ältere Kinder lesen auch längere Texte. Enthalten diese versteckte Hinweise oder Rätsel, steigt die Verweildauer und somit auch die Erinnerungsleistung (vgl. http://193.174.47.149/opus/volltexte/2004/219/pdf/Koch3.pdf).

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Ostergrüße auf www.freundesliste-sms.de

Pimp the Bunny! 

Karten mit vorgedruckten Motiven sind euch zu langwilig? Dann geht doch mal auf www.freundesliste-sms.de! Hier habt ihr einige nette Tools um euer eigenes Bild in das rechte (Oster)Licht zu rücken. Dabei gibt es neben den obligatorischen Hasenzähnen und Ohren auch schöne Hintergründe, bunte Lockenprachten und unschuldig weiße Engelsflügel.
Obendrauf erhält der Empfänger noch einen Tchibo-Gutschein – was will man mehr

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Zeitschriften als Trojanisches Pferd in die Welt der Kinder

All diejenigen, die eine Rolle im Leben der ca. 5,76 Mio „Skippies“ ,“school kids with income and purchasing power“ spielen wollen, sollten sich mal mit der guten alten Zeitschrift beschäftigen. Aus mehreren Gründen:

1. Die Kinder haben Geld! Über 1,5 Mrd. Euro regelmäßige Geldzuwendungen und noch einmal eine Mrd. an Geldgeschenken stehen den Kids im Jahr zur freien Verfügung. Dieses Geld geben sie neben Süßigkeiten und Eis vor allem für Zeitschriften aus (KidsVerbraucherAnalyse 2007).
2. Die Kinder lesen (immer noch)! Die rund 40 Kindermagazine haben 3,9 Mio. Leser. 
3. Werben in Printmedien ist einfach! Printmedien unterliegen nicht dem wachsamen Auge des Deutsche Werberates.

Und für alle, die nicht wissen, wie’s geht, hier die raffinierte Strategie:
Schnür ein vielfädiges Netz aus klassischen Printmedien, mobiler Kommunikation, audiovisuellen und Online-Medien. Starte relativ unverfänglich auf einer Ebene und du hast die Eintrittspforte in das Reich der induzierten Bedürfnisse durchquert. Führe dann das Kind Schritt für Schritt von Medium zu Medium und die Kinder folgen dir nahezu blind – genau wie ihre Eltern…
(Vollborn/Georgescu 2006, S. 27f.) 

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Darth Vaders Viralmarketing

Nicht nur in vielen Blogs ist dies das Standard-Viralvideo des Jahres. Nein es ist viel mehr: Eine Ode an Darth Vader, Schwaben und der Versuch auf freshe Art und Weise zu erklären, wie virales Marketing funktioniert. Sollte noch jemand nach Gründen suchen, Budgets in virale Kommunikation zu investieren, dann schaut euch dieses Video an!

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Kommunikationsmodell

Wer kennt ein am Rezipienten orientiertes Kommunikationsmodell, das, wenn möglich, auf visuelle, auditive und kinästhetische Reize eingeht und ihre Wirkung auf den Rezipienten beachtet???

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Zielgruppen und Stilgruppen

Schon der Physiklehrer hat’s gewußt: Kleine Sachen wie Atome (in unserem Fall Zielgruppen) beinhalten noch kleinere Dinge wie Moleküle (bei uns die Stilgruppen). Um zu diesem Ergebnis zu kommen bedarf es der Kernspaltung (oder dem Mikrotargeting ;-) . Weil ich immer wieder darauf angesprochen werde hier nun noch ein paar kurze Worte dazu:

Während der letzten Jahre gab es eine immer genauere Ausrichtung der gesamten Marketingaktivitäten auf bestimmte Zielgruppen und deren spezielle Bedürfnisse. Oft wurde dabei das Alter als Unterscheidungs- bzw. Abgrenzungskriterium herangezogen. Im Bezug auf den Jugendmarkt entstanden so Zielgruppen wie die der PreTeens, Teens, und Twens. Mitlerweile hat sich jedoch gezeigt, dass eine Unterscheidung, die primär aufgrund des Alters stattfindet, unzureichend oder sogar fehlleitend ist. Gerade bei jungen Zielgruppen sind die Altersgrenzen fließend und vermischen sich innerhalb einer Altersgruppe zusätzlich mit Lifestyleaspekten (Interesen im Bezug auf Musik, Mode und Sport, Lebensumstände und generelle Verhaltensweisen). Folglich findet man innerhalb einer Zielgruppe mehrere Stilgruppen vor, deren Lebens- und Erfahrungswelten mitunter völlig verschieden sind und die auf ganz unterschiedliche kommunikative Reize reagieren.

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Herzlich willkommen! Mein erster Blockeintrag!

Genau, nicht Blogeintrag sondern „Blockeintrag“! Ein bisschen Freiheit muss sein. Und wie der Name schon sagt, ist so ein Notizblock zum Notizen machen gedacht – weshalb es hier in der Zukunft, neben Gedanken zu meiner Magisterarbeit, eine Menge anderer interessanter Dinge über mich zu erfahren gibt. Und weil so ein Austausch ohne Partner keinen Spaß macht, freue ich mich über eure Kommentare – immer und überall!
Und jetzt viel Spaß bei Lesen,
Julia

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