April 25, 2008
· Gespeichert unter Allgemein, Zielgruppenmarketing · Tagged Add new tag, Kinder
Kein Wunder, dass unsere Kinder nicht das machen, was wir von ihnen erwarten:
Gerecht ist…
- für ein Kleinkind: Sich das zu nehmen, was man haben möchte.
- ein Kindergartenkind: Dem besten Freund mehr Schokoriegel zu geben, als anderen.
- ein älteres Kind: Jedem gleich viel zu geben.
- ein noch reiferes Kind: Demjenigen, der mehr geleistet hat, mehr zu geben.
Quelle: Egmont Ehapa Verlag: Junge Zielgruppen. Das Kompendium 2007, S. 28)
Bleibt nur noch eine Frage: Warum hat meine Entwicklung im Kleinkindalter aufgehört
März 26, 2008
· Gespeichert unter Allgemein, Werbung allgemein · Tagged Kinder, kommunikation, produktinformationen, strategie, werbung
Kinder wollen die Welt entdecken und Neues lernen. Deshalb muss ein Produkt (und die mit ihm verbundene Werbung) folgende Fragen beantworten können:
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Was genau bekomme ich, wenn ich das kaufe?
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Wie sieht das aus?
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Wie funktioniert es und was kann es?
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Was bringt mir das persönlich?
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Warum soll gerade ich das kaufen?
Diese Informationen werden zweifach vermittelt: einerseits durch die Gestaltung des Produktes selbst (Farben, Formen, Logos etc. stehen stellvertretend für Produkteigenschaften), andererseits durch die Darstellung des Produktes in der Werbung. Um einen größtmöglichen Effekt zu erreichen, sollten bei der werblichen Darstellung folgende Punkte beachtet werden
1. Wir ein Produkt neu eingeführt, sollten durch die Werbung sofort Assoziationen zu bereits Bekanntem (Produktfamilie, ähnliche Produkte, Erlebniswelt der Kinder etc.) geweckt werden.
2. In allen Kommunikationsmitteln sollten die gleichen Grundelemente der Gestaltung verwendet werden um eine möglichst hohe und schnelle Widererkennung zu gewährleisten.
3. Kinder wollen nicht über- aber erst recht nicht unterfordert werden.
4. Die Darstellung sollte ihr Interesse, ihre Entdeckerlust und ihr Informationsbedürfnis stillen.
5. Die Gestaltung sollte klar, einfach und einprägsam sein. Gut geeignet (auch für unterschiedliche Altersgruppen) sind Comic-Elemente (Sprechblasen) und comichafte Darstellungen.
6. Jüngere Kinder bevorzugen kurze und einprägsame Texte. Reime und Abzählverse eignen sich, weil sie sich leicht merken lassen und Teil des kindlichen Spracherwerbs sind. Ältere Kinder lesen auch längere Texte. Enthalten diese versteckte Hinweise oder Rätsel, steigt die Verweildauer und somit auch die Erinnerungsleistung (vgl. http://193.174.47.149/opus/volltexte/2004/219/pdf/Koch3.pdf).
März 5, 2008
· Gespeichert unter Allgemein, Ideen, Literatur, Magisterarbeit · Tagged Geld, KidsVerbraucherAnalyse2007, Kinder, marketing, strategie, Zeitschriften
All diejenigen, die eine Rolle im Leben der ca. 5,76 Mio „Skippies“ ,“school kids with income and purchasing power“ spielen wollen, sollten sich mal mit der guten alten Zeitschrift beschäftigen. Aus mehreren Gründen:
1. Die Kinder haben Geld! Über 1,5 Mrd. Euro regelmäßige Geldzuwendungen und noch einmal eine Mrd. an Geldgeschenken stehen den Kids im Jahr zur freien Verfügung. Dieses Geld geben sie neben Süßigkeiten und Eis vor allem für Zeitschriften aus (KidsVerbraucherAnalyse 2007).
2. Die Kinder lesen (immer noch)! Die rund 40 Kindermagazine haben 3,9 Mio. Leser.
3. Werben in Printmedien ist einfach! Printmedien unterliegen nicht dem wachsamen Auge des Deutsche Werberates.
Und für alle, die nicht wissen, wie’s geht, hier die raffinierte Strategie:
Schnür ein vielfädiges Netz aus klassischen Printmedien, mobiler Kommunikation, audiovisuellen und Online-Medien. Starte relativ unverfänglich auf einer Ebene und du hast die Eintrittspforte in das Reich der induzierten Bedürfnisse durchquert. Führe dann das Kind Schritt für Schritt von Medium zu Medium und die Kinder folgen dir nahezu blind – genau wie ihre Eltern…
(Vollborn/Georgescu 2006, S. 27f.)